Ich hab‘ nichts zu verlieren.

Ich hab‘ Angst davor, jemanden zu enttäuschen –
dich, die anderen und mich.
Erwisch‘ mich oft beim Vortäuschen
von etwas, das ich gar nicht bin.

Ich hab‘ Angst davor,
den Erwartungen nicht gerecht zu werden,
dir, euch und mir selbst nicht zu genügen,
nicht der Mensch zu sein, der ich gern wär‘
und mir selbst etwas vorzulügen.

Ich hab‘ Angst davor, hinzufallen und am Boden festzukleben,
nicht mehr hochzukommen und mich rauszureden,
liegen zu bleiben und mich selbst zu verlieren,
bevor ich mich überhaupt erst finden konnte.

Ich hab‘ Angst davor, etwas zu riskieren
und dir zu sagen, wie sehr ich dich mag,
weil die Möglichkeit besteht, zu verlieren
und deine Reaktion mich vielleicht fertig macht.

Ich versuch‘ den Balanceakt zu meistern
zwischen Dazugehören und Selbstakzeptanz.
Versuche nicht mehr, Widerstand zu leisten
gegen die, die ich bin und die ich nicht ändern kann.

Inzwischen komm‘ ich zu dem Schluss,
dass ich mich für niemanden verbiegen oder ändern muss.
Bin einfach ich, was soll schon passieren?
Außer mir selbst hab‘ ich nichts zu verlieren.

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2 Gedanken zu “Ich hab‘ nichts zu verlieren.

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